Transkripte · Tool-Vorstellung · Juli 2022
In diesem Webinar lernst du, wie du mit KI-Tools schnell und einfach wirksame Werbetexte, Überschriften und E-Mails für die Kundenkommunikation erstellst.
61 Minuten Video · Auszug aus dem Gespräch
Die Aufzeichnung selbst liegt im Komplettarchiv. Hier steht in drei Absätzen, worum es geht und was gezeigt wird. Das Video mit Suche im Gesprochenen gibt es mit dem Zugang zum Archiv.
Dieses Webinar aus dem Sommer 2022 entsteht noch vor ChatGPT und zeigt, was KI-Texttools damals schon leisten. Gerald Lembke und Christopher Meil fragen, ob Headlines, Anzeigen, Betreffzeilen und Blogartikel aus der Maschine im Alltag taugen und wie du sie richtig fütterst. Als Gast führt der Marketingchef des Hamburger Startups Neuroflash sein Werkzeug live vor. Das Video richtet sich an Marketingverantwortliche, Blogbetreiber und Selbstständige, die regelmäßig Texte brauchen und das weiße Blatt loswerden wollen.
Ein Quiz per Mentimeter eröffnet: Bei zwei Versicherungs-Headlines tippen acht von dreizehn auf die falsche, ein KI-Gedicht, das einen Lyrikwettbewerb gewonnen hat, wird knapp erkannt. Gerald Lembke berichtet, dass zehn Prozent der Medienhäuser KI regelmäßig nutzen und ein Viertel der Sportnachrichten maschinell entsteht. Christopher Meil gibt neun Tipps, darunter kurze Briefingsätze mit Punkt statt Komma, Modellwechsel bei erschöpften Vorschlägen und Nachkontrolle mit LanguageTool oder Wortliga. In der Neuroflash-Demo entsteht auf GPT-3-Basis ein Blogartikel über Unternehmenskultur, dazu ein Gedicht, Assoziationslisten, eine Produktbeschreibung für Laufschuhe mit Pflicht-Keywords und Bilder aus DALL-E 2.
Wichtigste Erkenntnis: Das Briefing hat den größten Hebel, die Tools zaubern nichts. Fang mit kleinen Texten wie Captions und Betreffzeilen an, erzeuge viele Varianten und wähle dann aus, denn von fünf Vorschlägen ist meist einer brauchbar. Übersetzte englische Artikel aus DeepL eignen sich als Rohstoff, A/B-Tests zeigen, welche Headline zieht. Der Gast schätzt die Rohfassung auf 60 bis 70 Prozent, den Rest liefert der Mensch mit Wissen und Referenzen. Google straft nur rein maschinelle Texte ab, und da GPT-3 überwiegend auf Englisch trainiert ist, bleibt Deutsch die anspruchsvollere Sprache.
Das ganze Gespräch gibt es als Video – mit Suche im Gesprochenen und Sprung an jede Stelle. Alle Tool-Vorstellung-Aufzeichnungen findest du in der Übersicht, die Videos dazu im Komplettarchiv.