Transkripte · KI News Talk · Oktober 2024

KI-News-Talk #30 – Die Zukunft der KI in Deutschland

In diesem Podcast-Talk diskutieren Gerald Lembke und Christopher Meil, die Autoren des Buches "Smartes Marketing mit KI", die aktuelle Entwicklung der Künstlichen Intelligenz in Deutschland im Vergleich zu den USA und China.

56 Minuten Video · Auszug aus dem Gespräch

Die Aufzeichnung selbst liegt im Komplettarchiv. Hier steht in drei Absätzen, worum es geht und was gezeigt wird. Das Video mit Suche im Gesprochenen gibt es mit dem Zugang zum Archiv.

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Worüber gesprochen wird und was gezeigt wird

Steht Deutschland im KI-Dschungel im Regen oder scheint irgendwo Sonne? Gerald Lembke und Christopher Meil verteilen im Oktober 2024 die Rollen: Einer vertritt den chinesischen Markt, der andere kommt gerade von zehn Tagen Silicon Valley zurück und berichtet aus erster Hand. Die Folge richtet sich an alle, die zwischen Untergangsmeldungen und Jubelmeldungen eine Einordnung suchen und wissen wollen, was das für den eigenen Betrieb und die eigene Haltung bedeutet.

Für China fallen Namen wie WeChat, das Alibaba-Modell Qwen2 und der Videogenerator Kling AI, der trotz Chip-Embargo mit Runway gleichzieht. Aus dem Valley kommen Beobachtungen aus dem Inkubator Plug and Play: drei Minuten Pitch, 100 Präsentationen am Tag, Investoren überweisen sofort, Entwickler bleiben unsichtbar. Dazu die Finanzierungsrunde von OpenAI über 6,6 Milliarden Dollar, 440 Millionen Downloads von Metas Llama 3 und 600 fahrerlose Waymo-Taxis in San Francisco. Für Deutschland geht es um Aleph Alpha mit 500 Millionen Euro, das Verwaltungssystem F13 in Baden-Württemberg sowie die Start-ups Audeering und Maddox.

Du nimmst die Haltung mit, dass Deutschland keinen dritten Sprachmodell-Giganten braucht, sondern seine Ingenieurkunst und Industriefertigung mit KI verbinden sollte. Was in den USA passiert, kommt erfahrungsgemäß in fünf bis sieben Jahren nach Europa, und der Fachkräftemangel wird Automatisierung erzwingen, vom Lieferroboter bis zur Qualitätskontrolle. Praktisch erfährst du, dass ein ChatGPT-Teams-Konto 30 Euro je Nutzer kostet und ein Datenverarbeitungsvertrag nur für Geschäftskunden möglich ist. Vieles bleibt Eindruck einer Reise und offene These, das sagen die beiden selbst.

Das ganze Gespräch gibt es als Video – mit Suche im Gesprochenen und Sprung an jede Stelle. Alle KI News Talk-Aufzeichnungen findest du in der Übersicht, die Videos dazu im Komplettarchiv.