Transkripte · KI Learning Lab · Oktober 2025
Online-Learning-Case: Sich selbst als KI-Avatar in Szene setzen Erfahre, wie du mithilfe von Künstlicher Intelligenz deinen eigenen digitalen Avatar erstellst und dich kreativ, professionell und authentisch in Szene setzt!
64 Minuten Video · Auszug aus dem Gespräch
Die Aufzeichnung selbst liegt im Komplettarchiv. Hier steht in drei Absätzen, worum es geht und was gezeigt wird. Das Video mit Suche im Gesprochenen gibt es mit dem Zugang zum Archiv.
Überall tauchen KI-Avatare auf, auf TikTok, in Hotel-Chatbots, im E-Commerce, und oft wirkt es, als sei der perfekte digitale Zwilling nur ein paar Klicks entfernt. Gerald Lembke ordnet in diesem Learning Case zuerst den Markt ein, mit rund 27 Milliarden Euro Volumen in den USA und Kostensenkungen von 10 bis 40 Prozent im Kundenservice, und baut dann live einen Avatar von sich selbst. Für alle, die Avatare für Website, Vertrieb, Schulung oder Coaching prüfen und ehrlich wissen wollen, was heute geht.
In abacus.ai scheitert der erste Versuch mit Runway an einem Content-Safety-Fehler, dann erzeugt Veo 3.1 aus einem Foto ein Acht-Sekunden-Video mit erstaunlicher Mimik, aber einem Gesicht, das ihm wenig ähnelt. In HeyGen schreibt ein Videoagent allein aus der URL gerald-lembke.de ein 22-Sekunden-Video samt Untertiteln und Buchtitel, spricht KI aber falsch aus und erfindet ein Gesicht zur echten Weste. Danach wird die eigene Stimme aus einer kurzen Aufnahme geklont, ein Foto-Avatar mit einem Begrüßungssatz gerendert, ins Arabische übersetzt und per Prompt der Fensterrahmen im Hintergrund blau gefärbt.
Du nimmst mit, dass ein eigenes Video als Quelle realistischere Avatare liefert als ein Foto, dass der Stimmklon ohne Nachjustieren der Modulation nur nahe am Original liegt und dass die Anweisung, nicht zu blinzeln, ignoriert wird. Der Mundbereich wird weichgezeichnet, erst 4K-Upscaling kaschiert das. HeyGen kostet im Einstieg etwa 25 Euro monatlich und ist kündbar, Synthesia liegt inzwischen fünfstellig im Jahr. Das Fazit bleibt offen: Für professionelle Zwecke reicht die Qualität noch nicht, als Experimentierfeld lohnt sie sich.
Das ganze Gespräch gibt es als Video – mit Suche im Gesprochenen und Sprung an jede Stelle. Alle KI Learning Lab-Aufzeichnungen findest du in der Übersicht, die Videos dazu im Komplettarchiv.