Worüber gesprochen wird und was gezeigt wird
NotebookLM von Google hat sich in wenigen Monaten stark weiterentwickelt, und dieses Learning Lab vom Oktober 2025 nimmt die Neuerungen unter die Lupe. Christopher Meil führt durch das Tool, danach öffnet sich die Runde für den Austausch über Diktier-Software, lokale Modelle, KI-Browser und die Frage, was davon datenschutzrechtlich überhaupt vertretbar ist. Die Ausgabe richtet sich an alle, die Studien, Protokolle oder Recherchen schneller erschließen und weitergeben wollen.
Christopher Meil erklärt den Aufbau aus Quellenspalte, Chat und Studio und zeigt, dass jetzt auch Audio, YouTube-Videos und Google-Drive-Dateien als Quellen gehen. Aus einer Studie zu KI als Teammitglied bei Procter & Gamble mit fast 800 Fachleuten entsteht eine Video-Übersicht, die Zahlen wie 24 Prozent Qualitätsvorsprung von Teams und 16 Prozent Zeitersparnis korrekt wiedergibt. Dazu kommen Lernkarten, Mindmap und Audio-Zusammenfassungen mit wählbarer Länge. In ChatGPT entsteht per Quiz-GPT ein Business-Knigge-Quiz. In der Runde fallen Monolog, Aqua Voice und MacWhisper fürs Diktieren, Perplexity Comet, Sora 2 und ein Automatisierungsanbieter aus Karlsruhe.
NotebookLM arbeitet nahezu ohne Halluzinationen, weil es sich streng an die Quellen hält, und bildet damit eine eigene Werkzeuggattung für den Schritt nach der Recherche. Die Stimme der Video-Übersicht schwankt noch, doch gerade die Modulation hält Zuhörer wach. Ein Praxisweg: Deep Research mit Perplexity oder ChatGPT, Ergebnisse in NotebookLM einspeisen, Video zur Kundenvorbereitung erzeugen. Grenzen setzt der Datenschutz: Fast jeder Upload geht in die USA, deshalb lohnt ein Stufenmodell aus lokaler KI, DSGVO-konformem Hosting und freien US-Diensten je nach Sensibilität der Daten.
Was du mitnimmst
- die drei Bereiche von NotebookLM gezielt einsetzen
- Audio, YouTube und Google Drive als Quellen verknüpfen
- aus einer Studie ein zusammenfassendes Video erzeugen
- Länge und Tonalität der Audio-Zusammenfassung steuern
- Diktier-Tools mit automatischer Formatierung am Rechner ausprobieren
- ein Stufenmodell für Datenschutz bei KI-Diensten anwenden
Eine Aufzeichnung aus dem KI-Experten-40plus-Archiv, 52 Minuten. Du schaust, wann du willst und so oft du willst.
Zum Nachlesen gibt es das Gespräch im Wortlaut.