Software beschreiben statt programmieren – was dabei herauskommt, was es kostet und wo du besser die Finger davon lässt.
Du beschreibst in normalem Deutsch, was ein Programm können soll. Ein paar Minuten später läuft es. Andrej Karpathy hat dafür im Februar 2025 den Begriff „Vibe Coding“ geprägt, und das Collins Dictionary hat ihn im November 2025 zum Wort des Jahres gekürt. Inzwischen kann jeder in einer halben Stunde bauen, wofür er früher eine Agentur gebraucht hätte.
Für Selbständige ist das eine ernstzunehmende Sache. Der Angebotsrechner, den dir nie jemand programmieren wollte, weil er zu klein war. Die Auswertung deiner Buchhaltungsexporte. Das Formular, das dir zehn Rückfragen pro Woche spart. Genau diese Dinge lassen sich heute selbst bauen.
Es gibt aber auch die andere Seite, und über die wird selten gesprochen. Eine Untersuchung von Escape.tech hat im Oktober 2025 rund 5.600 solcher Anwendungen durchleuchtet: über 2.000 hochkritische Sicherheitslücken, 400 offen herumliegende Zugangsdaten, in 175 Fällen frei zugängliche personenbezogene Daten bis hin zu Bankverbindungen. Bei den Betroffenen lief alles wunderbar – sie wussten nur nicht, dass ihre Kundendaten im Netz standen.
In diesem Lab bauen wir live ein kleines Werkzeug, das du danach selbst nachbauen kannst. Und wir ziehen die Grenze: Wir zeigen dir, woran du erkennst, dass dein Projekt die Schwelle überschreitet, ab der jemand mit Fachwissen draufschauen muss.
Was du mitnimmst20 Minuten Studie des Monats, 45 Minuten Live-Praxis, 25 Minuten Q&A. Format im Detail
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